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Filmriss - Filmkritiken (Important)
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Peter von Frosta #21
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In reply to post ID 3294
wenns euch ned passt das hier über Filme geredet wird dann postet nix hier rein und leßt den Thread ned.  :vogel:
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q[O_o]p #22
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Eben ich finde den Thread nämlich ziemlich aufschlussreich, was Filme angeht von denen man noch nicht sehr viel gehört hat, aber  teilweise wohl ziemliche Reisser sein sollen!!


 :news-n-coffee:
gez. SmiLe
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Dr. Kaes (Moderator) #23
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Hab mir gestern David Lynch - Lost Highway angeschaut ! Kennt den jemand ? ... stranger Film !! Werd mir demnächst noch mehr von ihm anschauen.
www.last.fm/user/kaesvadius
www.flickr.com/photos/kaesvadius/

Den guten Arzt erkennt man daran, daß er seine Patienten vor dem Leberschaden warnt, aber nicht zu Tode erschrickt, wenn sie ihm aus Dankbarkeit ein Kistchen Burgunder schenken.
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3,14 (Moderator) #24
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In reply to post #21
Quote by Peter von Frosta on 2005-03-20, 14:56:
wenns euch ned passt das hier über Filme geredet wird dann postet nix hier rein und leßt den Thread ned.  :vogel:

Jesses nai, jetzt brill doch ned gleich ... war doch keine Kritik  *g*

auch ich erhasche hier den ein oder anderen Geheimtipp.


gez. Pi
»alkoholziehtdenhorizontaufdenumfangeinesbierdeckelszusammen«
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Peter von Frosta #25
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In reply to post #23
Quote by Dr. Kaes:
Hab mir gestern David Lynch - Lost Highway angeschaut ! Kennt den jemand ? ... stranger Film !! Werd mir demnächst noch mehr von ihm anschauen.

Genialer Film, meinermeinung nach Lynch's bester. Schau auf jeden Fall noch mehr von ihm an, der Mann ist n Künstler.

Tipps: Mulholland Drive, Blue Velvet, Eraserhead
Sieben #26
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War ja ned böse gemeint - hab nur gemeint ihr schaut zu viel fern

aber nebenbei-- ich find SAW nicht unbedingt sooo überragend

aber empfelen kann ich "Butterfly Effect"
Große Haie kleine Fische ist zwar was für kids aber grad auch fürs ältere puplikum findet sich der ein oder andere gag.

Meine film tips an rande:

The Salton Sea
King Arthur
The Village
Keine halben Sachen
Voll auf die Nüsse
The  Transporter
Out of Time
Die Liga der ausergewöhnlichen Gentleman
The Italian Job
Scarface
Im Fadenkreuz

Update folgt in kürze
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q[O_o]p #27
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Bei "The Butterfly Effect" kann ich Sieben voll zu stimmen, echt geiler Streifen!!!

Aber von den weiteren Tipps bin ich nicht sehr überzeugt, The Village gehört zu den wohl schlechtesten Filmen die ich je gesehen hab (Währe ein guter Kanditat für die goldene Himbeere gewesen). Des weiteren sind zu mindest mal "Voll auf die Nüsse" und "Die Liga der ausgewöhnlichen Gentleman" nicht grad die besten Filme, meiner Meinung nach.

Ok, jedem das seine, aber mir das meisste  :-D
gez. SmiLe
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q[O_o]p #28
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Zwei Filmtipps von meiner Seite:

1. The Ring: Hat zwar schon fast jeder gsehen, aber wer nicht sollte das schleunigst nach holen!!
Übringens wers noch nicht weiss "The Ring 2" kommt am 31ten also diesen Donnerstag ins Kino   :finger:  

[Image: http://www.cinemaxx.de/filme/poster/TheRing2.jpg]

2. Das geheime Fenster: Auch ein starker Streifen, mit Johnny Depp in der Hauptrolle.

Geh nicht zurück!" Wieder und wieder hallt diese Warnung durch Mort Raineys (Johnny Depp) Kopf. Doch der Autor von Horrorgeschichten kann sich dem Blick in das Motel-Zimmer nicht entziehen. Er rast zurück in die Absteige, in der er seine Ehefrau Amy (Maria Bello) und ihren Liebhaber Ted (Timothy Hutton) in flagranti erwischt hat. Mort zielt mit seiner Pistole auf das Paar, kann jedoch nicht abdrücken.
Sechs Monate später lebt der traumatisierte Schriftsteller in einem einsamen Haus an einem malerischen See, Amy ist mit Ted in Morts New Yorker Villa gezogen, die Scheidung läuft. Den Kampf gegen seine Schreibblockade ficht Mort überwiegend in seinen fadenscheinigen Bademantel gehüllt, auf dem Sofa liegend aus. Da taucht plötzlich ein Fremder, der sich als John Shooter (John Turturro) vorstellt in Morts Einöde auf. Shooter behauptet, Morts Kurzgeschichte "Das geheime Fenster" sei ein Plagiat einer seiner Stories. Zum Beweis legt er ihm sein Manuskript vor. Und tatsächlich - die Geschichten gleichen sich aufs Wort, nur Shooters Ende ist ein anderes. Das bessere, wie dieser meint, und Anlass genug, Mort zu einer entsprechenden Änderung zu zwingen.
Dass Shooter sein Anliegen verdammt ernst meint, muss Mort erfahren, als sein Hund grausam getötet auf der Veranda liegt. Das Haus am See wird mehr und mehr zu einem unheimlichen Gefängnis, doch die Schatten, nach denen Mort im Spiegel schlägt, sind oft bloß seine eigenen.... Wer ist der mysteriöse Shooter? ...

Besonders das Ende des Filmes ist meiner Meinung nach sehr packend und gut gelungen.
gez. SmiLe
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Fabulous #29
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Also "Das geheime Fenster" find ich voll Psycho...der Film ist meiner Meinung nach voll durch! Das ist einfach too mutch 'von vorne durch die brust ins Auge'
So long,

Fabulous
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Dr. Kaes (Moderator) #30
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COFFEE & CIGARETTES


USA 2003
OmU, 96 Minuten, 35 mm, s/w, Format 1:1.85, Dolby SRD

Steven Wright trinkt literweise Kaffee, damit er schneller träumen kann. Notarzt Tom Waits ist stolz, dass er das Rauchen aufgegeben hat. Das Schöne daran, versucht er Iggy Pop zu überzeugen, sei die Tatsache, dass man jederzeit wieder anfangen kann. Und schon belohnen sie sich gemeinsam mit einer Zigarette und einer weiteren Tasse Kaffee.

Wie all die anderen Nikotin- und Koffein-Junkies in Jim Jarmuschs neuem Film COFFEE AND CIGARETTES. Sie vernebeln sich die Köpfe und diskutieren neue Elvis-Verschwörungstheorien, die richtige Zubereitung englischen Tees, den umweltschonenden Einsatz von Nikotin als Insektizid und die Frage, warum noch niemand Kaffee als Eis am Stiel auf den Markt gebracht hat.

Der New Yorker Indie-Zauberer Jarmusch lässt seinen skurrilen Clan (Steve Buscemi, Roberto Benigni, die Wu-Tang Köpfe RZA und GZA sowie Bill Murray, Cate Blanchett u.v.a.) in elf entspannten Episoden bizarre Geschichten aus New York erzählen. Sein lakonischer Humor und die Musik von Funkadelic, Iggy Pop und anderen haben Suchtpotential – nicht nur für Jarmusch-Fans!



Dr. Kaes sagt:

Verschiedene Charactere treffen sich zum gemütlichen Kaffee Plausch und rauchen. Die 11 Episoden wurden seit 1986 gefilmt, wobei die Szene mit Tom Waits und Iggy Pop 1993 in Cannes ausgezeichnet wurde - wirklich sehenswerte 10 Minuten ... obwohl vom Inhalt der Gespräche so tief wie eine Kaffeetasse sind die Dialoge teilweise sehr lustig und die Charactere überzeugen in jeder Hinsicht. Man mag nicht jeden kennen - mich hat die Szene mit GZA und RZA vom Wu-Tang Clan und Bill Murray ( Dem Typ aus Ghostbusters ) am meisten gefallen, obwohl jede Episode seinen eigenen Charme hat. Schön anzuschauen ist auch die Episode mit dem Model das einfach lässig trinkt und raucht ! Aber eher etwas für 'n gemütliche Regentag ... wer Action sucht ist hier fehl am Platz !


6 von 10 Sternen
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Den guten Arzt erkennt man daran, daß er seine Patienten vor dem Leberschaden warnt, aber nicht zu Tode erschrickt, wenn sie ihm aus Dankbarkeit ein Kistchen Burgunder schenken.
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dOoMi (Administrator) #31
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klingt gut...ich finde der sollte mal auf pi-tv laufen...passend zu pi's coffe&lurch-corner
<wo zhi dong huochezhan> <laulutunilla> <Jag vill inte bli störd. Jag fikar nu.>
<Do good things and good things happen to you. Do bad things and they come back to haunt you.>
Zuckerguss-Schnecken zu Napalmbomben
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Peter von Frosta #32
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In reply to post #30
Quote by Dr. Kaes:
COFFEE & CIGARETTES


USA 2003
OmU, 96 Minuten, 35 mm, s/w, Format 1:1.85, Dolby SRD

Steven Wright trinkt literweise Kaffee, damit er schneller träumen kann. Notarzt Tom Waits ist stolz, dass er das Rauchen aufgegeben hat. Das Schöne daran, versucht er Iggy Pop zu überzeugen, sei die Tatsache, dass man jederzeit wieder anfangen kann. Und schon belohnen sie sich gemeinsam mit einer Zigarette und einer weiteren Tasse Kaffee.

Wie all die anderen Nikotin- und Koffein-Junkies in Jim Jarmuschs neuem Film COFFEE AND CIGARETTES. Sie vernebeln sich die Köpfe und diskutieren neue Elvis-Verschwörungstheorien, die richtige Zubereitung englischen Tees, den umweltschonenden Einsatz von Nikotin als Insektizid und die Frage, warum noch niemand Kaffee als Eis am Stiel auf den Markt gebracht hat.

Der New Yorker Indie-Zauberer Jarmusch lässt seinen skurrilen Clan (Steve Buscemi, Roberto Benigni, die Wu-Tang Köpfe RZA und GZA sowie Bill Murray, Cate Blanchett u.v.a.) in elf entspannten Episoden bizarre Geschichten aus New York erzählen. Sein lakonischer Humor und die Musik von Funkadelic, Iggy Pop und anderen haben Suchtpotential – nicht nur für Jarmusch-Fans!



Dr. Kaes sagt:

Verschiedene Charactere treffen sich zum gemütlichen Kaffee Plausch und rauchen. Die 11 Episoden wurden seit 1986 gefilmt, wobei die Szene mit Tom Waits und Iggy Pop 1993 in Cannes ausgezeichnet wurde - wirklich sehenswerte 10 Minuten ... obwohl vom Inhalt der Gespräche so tief wie eine Kaffeetasse sind die Dialoge teilweise sehr lustig und die Charactere überzeugen in jeder Hinsicht. Man mag nicht jeden kennen - mich hat die Szene mit GZA und RZA vom Wu-Tang Clan und Bill Murray ( Dem Typ aus Ghostbusters ) am meisten gefallen, obwohl jede Episode seinen eigenen Charme hat. Schön anzuschauen ist auch die Episode mit dem Model das einfach lässig trinkt und raucht ! Aber eher etwas für 'n gemütliche Regentag ... wer Action sucht ist hier fehl am Platz !


6 von 10 Sternen

hab ich auch schon von gehört, interessiert mich auch werd denn wohl auch mal irgendwann schaun.
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Peter von Frosta #33
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Der Körper meines Feindes

Francois Leclercq kommt nach sieben Jahren unschuldiger Haft aus dem Gefängnis und kehrt in seine alte nordfranzösische Heimatstadt zurück. Wie eh und je wird der Ort von Unternehmer Liegard beherrscht. Dessem Faible für das Ausschalten unliebsamer Zeitgenossen verdankt Leclercq seine Zeit in dem Knast. Nun will er sich endlich dafür revanchieren. Auf seine Art...

Hört sich nach Action an ist es aber garnicht. Jean-Paul Belmondo in einer seiner vielleicht fordernsten Rollen. Hier wird nicht seine Leistung als Stuntman und Sprücheklopfer gefordert sondern als ernsthafter überzeugender Schauspieler. Das ganze ist mehr ein Krimidrama, allerdings nur bedingt dramatisch. Die Spannung ist nur leidlich was dem Film aber keinen Abbruch tut, denn die Story, und wie sie erzählt wird, (nämlich in verschiedenen Zeitperioden in falscher Reinfolge, ja das gabs schon vor Pulp Fiction) hat einen Spannungsaufbau nicht wirklich nötig. Ich fand es einfach interessant wie die Dinge ihren lauf nahmen und was Francois letztendlich in den Knast gebracht hat.
Der Film wurde von Henri Verneuil inszeniert welcher auch schon Knaller wie "Angst über der Stadt" mit Belmondo gedreht hat.

Fazit: Ernsthafter und ungewöhnlicher Belmondo. Klasse erzählt und sehr gut gespielt. 8/10
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3,14 (Moderator) #34
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Mhhhmmm, kann die mal jemand ausleihen?

gez. Pi
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Peter von Frosta #35
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Deep Red

[Image: http://www.hammerposters.com/pics/ita10007.jpg]

Der Engländer Mark Daly wird in seiner italienischen Heimat eines Nachts Zeuge eines Mordes an einer telepathisch begabten Frau, die zuvor auf einem Kongreß die Anwesenheit eines Mörders gespürt hat. Zusammen mit der Reporterin Gianna macht er sich auf die Suche nach dem Mörder und kommt über ein vom Mörder gespieltes Kinderlied einer alten Urban Legend auf die Spur, die auf Tatsachen zu beruhen scheint. Jede Entdeckung führt jedoch zu neuen Morden, vor allem an Marks Helfern, wobei es seltsam ist, wie gut der Mörder Marks Schritte nachvollziehen kann. Ein von Kinderhand gemaltes Bild und eine alte Villa führen in schließlich des Rätsels Lösung nahe, doch der Mörder ist auch hinter ihm her...

Der Klassiker von Meister Dario Argento (Suspiria, Tenebre, Sleepless) von 1975. Wie schon bei Suspiria betreibt Argento ein exzessives Farbenspiel welches in Deep Red die Farbe Rot dominieren lässt. Wiedermal ist die Inszenierung Meisterhaft. Von Gemälden, meist Italienischer Maler inspiriert, schafft Argento unglaubliche Bilder welche selbst wie Gemälde wirken (z.B. Der Protagonist läuft über einen nächtlichen, menschenleeren und spärlich Beleuchteten Platz auf ein Diner zu. Durch die Schaufenster des Diners sieht man von weitem Gäste sitzen welche sich in keinsterweise Bewegen. Wie unbewegliche Schaufensterfiguren. Die Szene gleicht einem Stilleben, zeigt die Isolation und bestärkt das Gefühl das man Allein ist. Gemälde: Edward Hopper's Nighthawks). Auch lässt sich in Deep Red erstmals Argento's Begeisterung für Architektur bemerken (z.B. als der Protagonist eine große Villa durchsucht), welche im späteren Tenebre (die Farbe weiss dominiert) noch weiter genutzt wird und dort ein kühl-rationaler Bauhausstil dominiert.
Wie in so ziemlich jedem Argento wird der enorme Gewaltgrad auch hier wieder auf die Spitze getrieben. Allerdings wirken selbst grausamste Szenen ebenfalls wie Gemälde wobei man schon fast von Schönheit sprechen kann.
Ebenfalls wie bei so ziemlich jedem Argento ist der Soundtrack wieder hervorragend und von der ital. Kultband Goblin komponiert welche schon einge Soundtracks für Argento gemacht haben (Suspiria, Tenebre, Sleepless, Phenomena).

Fazit: Der Argento Klassiker schlechthin, eine meisterhafte Inszenierung, einige Plot-Twists (welche aber leider nicht ganz so gut gelingen wie beispielsweise in Tenebre) und ein klasse Soundtrack. 9/10
djän #36
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Coffe & Cigarettes kann ich aug English zur Verfügung stellen ... sehr geiler Film
::: http://dj4n.wordpress.com ::: www.flickr.com/photos/mnml ::: http://www.youtube.com/profile?user=mnml :::
trägt jetzt auch Schal 09f911029d74e35bd84156c5635688c0
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Dr. Kaes (Moderator) #37
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ONG-BAK


Kritik:  Die fernöstliche Kampfkunst hat längst den Weg in zahlreiche Hollywood-Produktionen gefunden. Martial Arts beherrscht die Kampfszenen der Matrix-Trilogie und wurde auf humorvoller Ebene durch Vertreter wie Jackie Chan salonfähig gemacht. Bereits „Shrek“ sah dies als Anlass für eine Parodie auf die teils übermenschlichen Kampffähigkeiten, die meist nur durch Kabelkonstruktionen filmbar wurden. Mit „Ong-Bak“ kommt nun ein Streifen aus Thailand, der sich vor allem darauf beschränkt, erstklassige Actionszenen zu liefern. Die Geschichte ließ Regisseur und Co-Drehbuchautor Prachya Pinkaew weitgehend unbeachtet und degradierte sie bestenfalls zum Beiwerk. Dennoch entstand ein funktionierender Actionfilm, der einfach Spaß macht.
 

Ong-Bak ist eine Statue in einem thailändischen Stamm. Als ein junger Geschäftsmann aus Bangkok anreist, um ein wertvolles Amulett zu erstehen und von dessen Eigentümer abgewiesen wird, stiehlt er den Kopf von Ong-Bak, um nicht mit leeren Händen zurückzukehren. Für die Dorfbewohner ist das ein unschätzbarer Verlust und die Dürreperiode scheint nun erst recht keinen Abbruch zu nehmen. Ihr agilster und bester Kämpfer Boonting meldet sich freiwillig, um die Statue unter Einsatz seines Lebens zurückzuholen...


 
Beim Dreh galten zwei Voraussetzungen: Erstens sollten keine Computereffekte benutzt werden und zweitens waren „Hilfs-Kabel“ für die Schwerkraft vergessen lassende Sprünge verboten. Das Ergebnis ist beeindruckend und lässt fast schon an dem Fehlen der Kabel zweifeln. Doch tatsächlich sieht alles äußerst realistisch aus, was dem Film nur gut tut. Die Qualität der Actioneinlagen ist bei „Ong-Bak“ auch entscheidend, da die Geschichte ganz offensichtlich nur geschrieben wurde, weil sie für einen Film notwendig ist. Allerdings wäre etwas weniger Ernst in einigen Storysequenzen hilfreich gewesen, um nicht so zu tun, als sei die Story von Belang.

 

Teilweise entsteht der Eindruck, Kämpfe wurden nur herbeigeführt, um gezeigt zu werden. Für die Weiterführung der Handlung sind sie jedenfalls nutzlos. Hinzu kommen die kaum vorhandenen Leistungen der Darsteller. Es gelingt zwar den Hauptprotagonisten, ihre selbstverständlich eindimensionalen Rollen halbwegs glaubhaft zu spielen – Lob hierfür ist allerdings nicht nötig. In den Nebenrollen regiert oft übermäßiger Ernst und zuviel Dramatik, hier wäre weniger mehr gewesen.


   
Sehr innovativ erscheinen ständige Wiederholungen in den Kämpfen oder Verfolgungsjagden. Und zwar werden besonders spektakuläre Sprünge, Schläge oder Tritte aus einem etwas anderen Kamerawinkel direkt wiederholt. Das gibt dem Wunsch des Zuschauers nach, das eben gesehene, sofort noch mal zu sehen und funktioniert somit sehr gut. Zum Ende hin erscheint die Brutalität der Szenen immer härter - was hier zuviel des Guten ist, muss jeder selbst entscheiden. Wer sich für die Kampfszenen begeistern kann, den wird das ohnehin nicht stören, denn auch wenn es hart zur Sache geht, bleibt der Ekligkeitsfaktor relativ niedrig.

 
„Ong-Bak“ ist Action und Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger. Wegen des geringen Budgets kommt viel B-Movie-Charme auf, störend ist das jedoch nicht - im Gegenteil. Die meist farbarm gestalteten Szenen wirken wie ein scharfer Kontrast zu dem vor Farben überbordenden „Hero“. Wem die Minimal-Story nichts ausmacht und die Schauspieler in einem reinen Actionstreifen nicht so wichtig sind, dem sei „Ong-Bak“ ans Herz gelegt. Die gebotenen Kämpfe sind das Eintrittgeld in jedem Fall wert und machen viel wieder wett.
Ong Bak und Tings Dorf gerettet werden...




Nuff said .. die Kampfszenen sind auf jeden Fall aller erste Sahne !!!
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Dr. Kaes (Moderator) #38
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Heute leider kein Film Review, sondern ein Remake der End-Szene von Sieben. Nachgespielt von besseren Schauspieler als Dingenskirchen Morgan und Brad Pitt. Aber seht selbst

http://gorillamask.net/seven.shtml
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Peter von Frosta #39
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Se Sei Vivo Spara

[Image: http://www.alyon.org/generale/theatre/cinema/affiches_cinema/t/tir-tri/tire_encore_si_tu_peux.jpg]

Aus dem Jahr 1967 mit dem damals noch jungem Westernstar Tomas Milian.

Hoages und seine Männer erbeuten mit Hilfe von Mexikanern bei einem Überfall auf Soldaten einen Haufen Gold. Aus Habgier lässt er die Mexikaner allerdings brutal niederschießen. Einer von ihnen kann allerdings und wird von 2 Indianern gesund gepflegt. Wieder bei Kräften, verfolgt er die Spur von Hoages und seinen Männern bis in ein Dorf, in dem das Chaos herrscht: Meuchelmord, Folter, Tier und Kinderschändung, Homosexualität und unmenschliche Brutalität. Die Grausamkeit der Menschen scheint unvorstellbar.
Jetzt geht es aber nur noch um eins: Gold!

Se Sei Vio Spara erschien in Deutschland unter dem irreführenden Titel "Django - Leck Staub von meinem Colt" oder auch "Töte, Django". Allerdings hat dieser Film, wie auch viele andere, nichts mit dem 66er Django mit Franco Nero zu tun, sondern wurde nur des Bekanntheitsgrades wegen genutzt um den Film besser verkaufen zu können. Bei vielen Western dieser Art wurde in der deutschen Synchronisation auch oft der Titelheld plötzlich "Django" genannt obwohl er im Original meist anders hieß. Das trifft zum Glück in diesem Film nicht zu, hier wird der Protagonist nur "Mexikaner" oder "der Fremde" genannt.

Was diesen Italo-Western besonders hervorhebt, sogar aus den grandiosen Dollar Filmen von Sergio Leone, ist das dieser Film keinerlei "Spaghetti-Western" Klischees bedient. Dies zeigt sich schon damit das die eigentlichen "Bad Guys" nicht die rassistischen Gangmitglieder sind sondern die Dorfbewohner welche doch so großen Wert auf Religion und Gesetze legen. Dadurch das in diesem Film nichts Klischeehaft oder "korrekt" abläuft, kann alles passieren. So sind zum Beispiel auch die Mitglieder des reichen El Sorrow keine Machos sondern nur ein haufen kurioser Homosexueller.
Der Pfad des geradlinigen und Genretypischen Westerns wurde hier knallhart verlassen und zeigt einen Westen wie er realistischer nicht sein kann. Es passt wenig mit den Karl May Familien Western zusammen und alles scheint schon fast grotesk, aber doch ist es eine traurige wie auch grausame Wahrheit. Als die Dorfbewohner merken das die Fremden welche in die Stadt kamen, Verbrecher und Mörder sind zeigt sich ein schon fast unmenschliches Verhalten der Dorfbewohner. Man sitzt geschockt da und muss zusehen wie die doch eigentlich so loyalen und ehrenhaften, Gesetzbefolgenden und hoch Gläubigen Dorfbewohner sich schon wie Tiere über die Gangmitglieder hermachen und sie schließlich alle brutal mitten auf dem Dorfplatz an den Füßen oder am Strick aufhängen. Da stellt sich Frage wer eigentlich in diesem Film die Rolle des guten hat. Natürlich wird man sich unfreiwillig an Sporen des Fremden Mexikaners heften, doch auch ihm ist eigentlich nur das Gold wichtig. Hier sucht man vergebens den heroischen Westernhelden, welcher im Showdown dann doch schneller zieht und quasi unverwundbar scheint. Hier wird auch nicht ehrenvoll im Duell gestorben sondern dreckig im Staub verreckt.

Ein wirklich sehr guter (Anti)Western welcher sich aus der Masse definitiv hervorhebt und durch manch verworrene Musik schon als erster "psychedelischer Western" gehandelt werden kann. 8/10
djän #40
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Labland
Pfadfinderei, Modeselektor


[Image: http://www.dalbin.com/media/rec/dal001_4.gif]

DVD - DAL 001 - 2004

Audio : Dolby Surround 5.1 & Stereo
Format : All zones • PAL & NTSC • 4/3 • Color • DVD 10
Duration : 64 minutes
Booklet text (16 pages) : Thomas Schmitt (French and English)
ISBN : 3-89955-104-4


Diese DVD wird wohl nie auf Pi-TV zu sehen sein

Gestren frisch mit der Post bei mir heile aus Paris angekommen und ich muss sagen, 1st class digital shit!!! Wer interesse an einer Kopie hat, bitte melden.

History has its breaks, history goes on and from time to time, a new art form is born. One hundred years of cinema, fifty years of television, twenty five of music video: by the turn of the millenium, the total art dream, visual music, has become a reality. Of course, one could want to connect VJing with abstract experimental cinema, Oskar Fischinger’s work for example, but this would be forgetting that fifteen years ago a wall collapsed in Berlin. Visual music is not a new fade, it’s an art of the XXIst century.

Some of them were children, some of them teenagers, some of them young adults. In a city that was welding, grafting itself, little groups of pathfinders were discovering the multiple ways that will lead them to visual music. Musicians, programmers, typographers, graphic designers, video makers, the Pfadfinderei united in small groups; they merged. Within six years, the collective is formed, reinforcing and strengthening itself as a crystallizing snow flake does. By the end of 2002, they are seven.

In the meantime Berlin was becoming the capital of the burgeoning visual music art. An edgy techno scene was building itself up. Clubs were opening in unusual places. The gaps and voids left by the city’s healing, like scar tissues, became spaces to be defined, screens for screenings to come. A town was transforming itself into a huge opencast working site. This particular architectural laboratory context could not be without influence on the work of the Pfadfinderei.

A last encounter was to make: two musicians called the Modeselektor. Since then, a close collaboration between sound and vision, music and movement could start. Within the frame of the Kurvenstar Bar and of the WMF club, the "Pfadselektor" had drawn the sketches, during the Lab.land parties, of their visual jam sessions process. Playing sounds and motion pictures live. Making a rhythm action painting. Performing another kind of dance, dancing the pictures. Finding a newer type of analogy. Drum and bass, forms and colours. The "Pfadselektor" reinvent synchronicity.

Every new technology brings its misunderstandings. The Pfadfinderei and the Modeselektor use computers, almost the same ones by the way: laptops. But nothing’s automatic in their creative process. Like other artists, maybe more than others, they create their own instruments. For them, computers are only tools. By hijacking the Flash technology (formerly dedicated to the Internet) the Pfadfinderei have invented a visual interface in which each key corresponds to a shape or a pattern. Like a piano, this light keyboard is useless without a human hand to strike it. Not only composers, but also instrumentalists and instrument makers, these Pioneers are Pathfinders.

In promos, music comes first. The director has to make a visual concept of it. In movies it comes in second. The composer has to write a theme about pictures. When it comes to visual music, sound and vision design become impossible to dissociate. The Pfadfinderei office is only a floor away from the Modeselektor studio. Only a few steps up, only a few steps down the stairway and they can have a talk, give each other a hand. They share the same building: it is not a surprise that their work has a great deal of coherence.

One of the specificity of the Pfadfinderei work is their constant effort to redefine our perception of the screen within its depth. Here, the frame is not only a surface but also a virtual three dimensional space. Instead of only attracting your eye inside the screen, the Labland pictures are coming out of it. Maybe that’s why the main sensation given by these images is freedom. Beyond the striped fences of interdictions and the laws of gravity, Labland opens us a window to a whole musical universe.

Like notes on a music sheet, image fragments (shot, programmed or drawn) do compose a visual score. Themes, chorus, even melodies appear on the screen in response to the music. Rhythmic manipulations give every day’s objects an odd poetry. As a response to the Modeselector discreet samples, the Pfadfinderei, by distorting, twisting and warping space and time, are changing our outlook on ordinary things and sounds. An energetic wave transmutes a do-it-yourself session into a symphony of movement. Streetcars rails maintenance becomes a slow sparking dream rocked by a strident lullaby. The chirping of a flock of larks give birth to a squadron of spaceships.

Like a billboard covered with hundreds of posters, the successive Labland sequences present Berlin’s urban landscape as a superposition of multiple audiovisual layers. Birds take flight in a forest of virtual trees. A stroll in the park becomes a futurist project. Excavation work appears as an asphalt harvest. Poetic lecture of Berlin, Labland is an intimate documentary about a real and imaginary town. Underneath the concrete, the nature is always present. At the end of the road, another city is to be built.

When the Pfadfinderei / Modeselektor perform live together they interact not only with each other but also with the audience. In a visual music concert, a spontaneous energy is created. It’s a mental and corporal experience. Labland is an invitation for your mind and body to think, feel and move. It is in a way, like architecture and choreography, an abstract art form. You can see and hear work, construction and destruction, past, present and future in it. And dance to it. But there’s not only one possible interpretation. These sound-images need your eyes and ears to be revealed. On the screen, out of the speakers these are your own thoughts, sensations and moves.

As all other vanguard artistic forms, visual music is either a invention and a discover. It’s a work in progress and a laboratory. But it’s also a territory yet to be explored, a new land to discover. Thank you for joining the Labland experiment.


wwww.dalbin.comwww.pfadfinderei.com
www.modeselektor.de

gez. Carsten
:news-n-coffee:
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trägt jetzt auch Schal 09f911029d74e35bd84156c5635688c0
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